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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-01 - 2020-08-31

Polymerwerkstoffe spielen eine zunehmend gr ¨oßere Rolle im Ingenieurbau. Im Vergleich zu den klassischen Anwendungen im Fahrzeug und Flugzeugbau unterscheiden sich die Infrastrukturanwendungen vor allem dadurch, dass die Polymere während der Herstellung nicht vollständig aushärten. Folglich finden Nachhärtungsreaktionen im Laufe der Lebensdauer des Materials statt, welche dessen mechanische Eigenschaften maßgebend veräandern, insbesondere das viskoelastische Verhalten. Aufgrund der fortschreitenden Materialalterung können etablierte Konzepte für beschleunigte Tests nicht angewendet werden. Die Zustandsvorhersage für eine Lebensdauer von mehr als 50 Jahren bleibt somit eine ungelöste Herausforderung. Im vorliegenden Projekt soll auf Basis einer interdisziplinären Vorgehensweise bestehend aus Experimenten und Simulationen, die auf mehreren Längenskalen und Zeitskalen statt finden, ein Modell für Strukturanwendungen entwickelt werden, welches echte Langzeitvorhersagen ausgehend von begrenzten experimentellen Kurzzeitmessungen erlaubt. Die Qualität des Models wird anhand von 3 Fallbeispielen, ein klassisches aus dem Flugzeugbau und zwei repräsentative für den Ingenieuerbau, demonstriert.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-11-15 - 2021-11-14

Zum besseren Verständnis der klimatischen Zyklen, die das Quartär kennzeichnen und gekennzeichnet haben, ist es notwendig, die geographische Ausdehnung und die interhemisphärische Phasierung glazialer Ereignisse zu kennen. Neue glaziale Archive aus dem südlichen Patagonien lassen darauf schließen, dass die maximale Gletscherausdehnung im Laufe des letzten Glazialzyklusses im Verlauf des Marinen Isotopenstadiums (MIS) 3 auftrat. In diesem Zusammenhang untermauern neue Erkenntnisse aus den südlichen Mittelbreiten in Patagonien und Neuseeland die Notwendigkeit, die Frage der Zeitstellung, Struktur und Dauer des lokalen letztglazialen Maximums in den südlichen Mittelbreiten zu kären: Wann war das letztglaziale lokale Maximum erreicht? Warum sprechen nur vereinzelte Archive in Patagonien für ein Auftreten im MIS 3? Handelt es sich dabei um eine lokale Anomalie oder um einen wesentlichen Baustein zum Verständnis des LGM (Last Glacial Maximum) in den südlichen Anden? Hauptziel des Projektes ist die Bestimmung der Zeitstellung des lokalen LGM entlang der Anden in Patagonien (43-55°S). Um dieses Ziel zu erreichen, folgt das Projekt einem interdisziplinären methodischen Ansatz, der Aspekte der Glazialmorphologie, Glazialstratigraphie, Geochronologie und Gletschermodellierung verbindet. Durch die Auswahl von Untersuchungsgebieten entlang eines latitudinalen Transektes sollen sowohl latitudinale Effekte und auch lokale Einflüsse auf die Vergletscherung Patagoniens analysiert werden. Auf der Grundlage präzierer geomorphologischer Kartierungen und Datierungen mittels Optisch Stimulierter Lumineszenz (OSL) und 10Be Expositionsdatierungen, wird für die Rekonstruktion ein 3D Parallel Ice Sheet Model (PISM) zum Einsatz kommen. Dieser methodische Ansatz wird ermöglichen, den Zeitpunkt des lokalen LGM zu erfassen und somit den Einfluss regionaler, hemisphärischer und globaler Phasierungen im Zuge des letzten Glazialzyklusses zu überprüfen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-01-01 - 2018-12-31

Große Beanspruchungen und große Auslenkungen sind für viele Probleme in der Geotechnik üblich. Traditionell werden solche Probleme mit der Finite-Elemente-Methode (FEM) simuliert. Solche netzbasierten Verfahren leiden jedoch unter Ungenauigkeit und Instabilität für große Dehnung und Verschiebung. Die netzlose Methode Smooth Particle Hydrodynamics (SPH) wurde entwickelt, um solche Probleme zu lösen.

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