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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-06-01 - 2020-05-31

Natural hazard events cause huge economic damage and social disruption in our society. Their impacts on natural and human systems are manifest world-wide (Field et al. 2014) and will likely increase (see the IPCC AR5 report). Impacts not just result from the frequency and magnitude of natural hazard events and increasing exposure of buildings or infrastructure, but also from the vulnerability and resilience of residents and businesses (Parry et al. 2007, Fuchs et al. 2017). However, the indicators and methods used in natural hazard management commonly overlook who actually lives and conducts commerce in the areas at risk. In contrast, international strategies concerned with adaptation to climate-induced hazards call for the integration of social equality issues into risk management practice (UN Sustainable Development Goals, Sendai Framework for Disaster Risk Reduction, European Floods Directive). Hazard-related risks, resources and capacities arising from individual livelihoods are not equally distributed among all members of society, but follow the borders of social stratification (Cutter et al. 2003, Tierney 2014, Parsons et al. 2016). However, while the basic notion of giving special consideration to those who are most vulnerable seems equivocally accepted across all Austrian governance levels (Balas et al. 2011, Thaler & Hartmann 2016), its implementation in policy practice suffers from a lack of dedicated policies and from a vague understanding which individual characteristics are constitutive for vulnerability. JustFair strives to close this gap.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-01 - 2020-08-31

Polymerwerkstoffe spielen eine zunehmend gr ¨oßere Rolle im Ingenieurbau. Im Vergleich zu den klassischen Anwendungen im Fahrzeug und Flugzeugbau unterscheiden sich die Infrastrukturanwendungen vor allem dadurch, dass die Polymere während der Herstellung nicht vollständig aushärten. Folglich finden Nachhärtungsreaktionen im Laufe der Lebensdauer des Materials statt, welche dessen mechanische Eigenschaften maßgebend veräandern, insbesondere das viskoelastische Verhalten. Aufgrund der fortschreitenden Materialalterung können etablierte Konzepte für beschleunigte Tests nicht angewendet werden. Die Zustandsvorhersage für eine Lebensdauer von mehr als 50 Jahren bleibt somit eine ungelöste Herausforderung. Im vorliegenden Projekt soll auf Basis einer interdisziplinären Vorgehensweise bestehend aus Experimenten und Simulationen, die auf mehreren Längenskalen und Zeitskalen statt finden, ein Modell für Strukturanwendungen entwickelt werden, welches echte Langzeitvorhersagen ausgehend von begrenzten experimentellen Kurzzeitmessungen erlaubt. Die Qualität des Models wird anhand von 3 Fallbeispielen, ein klassisches aus dem Flugzeugbau und zwei repräsentative für den Ingenieuerbau, demonstriert.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-04-01 - 2021-03-31

Dieses Forschungsprojekt befasst sich mit der Umgestaltung von Städten zu nachhaltigen und resilienten Räumen. In einem Prozess sollen Fassadenbegrünungen als progressive Verknüpfung der Ernährungs-, Wasser- und Energieversorgung eingehend untersucht werden, mit dem Ziel, sie als wertvolles Element in Städten der Zukunft einzusetzen. Denn gerade dichte urban Räumen profitieren von Fassadenbegrüngen mit ihren vielfältigen Ökosystemdienstleistungen (z.B. Kühlung der Lufttemperatur, passiver Hochwasserschutz, Bioenergie, Nahrungsmittelproduktion, Biodiversität, Schallreduktion). Um das Potenzial von vertikalen Bauwerksbegrünungen herauszufinden, wird das Urban Vertical Green 2.0-Konsortium in drei Städten (Berlin, Wien und Ljubljana) gemeinsam mit dortigen Stakeholdern folgende Aspekte hinsichtlich Verwaltung und Management von städtischen Grünstrukturen im Rahmen dieses Projekts beleuchten: A | Integration von Fassadenbegrünung auf Bauobjekt- und Stadtquartiersebene mit dem Focus auf Habitat, Wasser, Hitze- und Energiemanagement; B | technologische Innovation und Entwicklung von Pflege- bzw. Wartungssytemen von vertikalen Grünwänden sowie Entwicklung einer technischen vertikalen Ernteeinheit; C | Optimierung und Anpassung von Design- und Verwaltungsprozessen; Mit einem transdisziplinären und mitgestaltenden Ansatz sollen konventionelle Begrünungen überdacht werden und mit innovativen Wissen aus den Bereichen Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Ökohydrology, Maschinenbau, Siedlungswasserbau sowie Wirtschaft optimiert werden, um zukünftig verstärkt Nature-based Solutions in urbane Räume zu bringen, einzusetzen und zu nutzen.

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