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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-10-01 - 2019-09-30

In dem Projekt GREENskin wird ein Living Wall System entwickelt das vollkommen in die typischen Installationsprozesse von herkömmlichen Fassaden (Wärmedämmverbundsysteme - WDVS und vorgehängt hinterlüftete Fassaden) integriert ist. GREENskin ist daher nicht der Branche des Garten-und Landschaftsbaus zuzuordnen – so wie herkömmliche Livingwallsysteme - sondern dem Fassadenbau selbst. Die in diesem Projekt entstehenden Prototypen sind Systemkomponenten die allgemein im Bausektor zur Verwendung kommen werden. Weitere wesentliche technische Innovationen bestehen insbesondere in der innovativen Optimierung der Bewässerungssysteme (inklusive Entwicklung von Grauwasserbewässerung) und damit verbundenen Optimierung in Pflege und Erhaltung von bereits installierten Systemen sowie der Berechnung der thermischen Effekte auf ganze Stadtgebiete. Ergebnis dieses Projektes ist die Entwicklung von serienreifen Prototypen, die, aufgrund der komplementären Expertise des vorliegenden Projektteams, von der Entwicklung über die Produktion bis hin zur weltweiten Vermarktung einen Innovationssprung für alle beteiligten Partner bietet und einen enormen Markt für Living Wall Systeme als First Mover öffnet. Wirtschaftliche Bedeutung und Verwertungspotential.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-07-01 - 2017-07-31

Das Projekt „Mauerinventar Vorarlberg“, das mit dieser Periode bereits in sein achtes Jahr geht, hat die Erhebung und Dokumentation und darauf aufbauend die Sicherung und Erhaltung von historischen Natursteinmauern in Vorarlberger zum Ziel. Im Jahr 2016 wird der zweite Teil des sehr umfangreichen Mauerbestands von Nüziders erhoben und damit das Inventar dieser historisch weit zurückreichenden Gemeinde vollständig abgeschlossen. Dieser Projektteil schließt eine wichtig Lücke der Erfassung der reich mit diesen Zeugen historischer Bewirtschaftung ausgestatteten Walgaugemeinden. Die oftmals für die Regionen sehr wichtigen historischen Bauten prägen auch heute noch die Kulturlandschaft. Ein weiterer Projektteil widmet sich der Erfassung eines außergewöhnlichen Wasserschutzbauwerks aus Trockensteinmauerwerk in der Gemeinde Lustenau, welches im Zusammenhang mit der Rheinregulierung von Österreich und der Schweiz zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden ist und heute noch in erstaunlich gutem Zustand existiert. Mit der Bauwerkserfassung und Inventarisierung der Mauern geht eine entwicklungsgeschichtliche Analyse und intensive Quellenforschung zur zeitlichen Einordnung und Feststellung ihrer Bedeutung einher. Auf dieser Basis werden in der Folge konkrete Handlungsempfehlungen für die Objekte abgeleitet und erste Sanierungsprojekte vorgeschlagen. Ein besonderes Vorhaben wird 2016 die im Forschungsprojekt 2014 für die Blumenegg-Gemeinden erarbeiteten Ergebnisse umsetzen. Der dritte und völlig eigenständige Projektteil ist ein umfangreiches Sanierungsvorhaben, welches durch Beteiligung internationaler ExpertInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zustande gekommen ist. Gemeinsam mit den Gemeinden Bludesch und Thüringen, unter Beteiligung der Abteilung Raumplanung, Naturschutz und Kultur des Landes Vorarlberg wird ein vom Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau ausgearbeitetes Sanierungsprojekt mit professionellen Mauerbauern und je einer Gruppe von Studierenden der BOKU Wien und der Hochschule Weihenstephan, Deutschland fachgerecht umgesetzt. In einer Woche werden zwei stark gefährdete Abschnitte der bis ins 15. Jahrhundert zurückreichenden Wegeverbindung hinsichtlich ihrer Mauern saniert. Dieses internationale Sanierungsprojekt ist ein erster wichtiger Schritt der Erhaltung des für Vorarlberg bedeutenden historischen Ensembles. Projektnutzen Das Projekt soll einen Beitrag zu respektvollem, fachgerechtem und vorausschauendem Umgang mit kulturellem Erbe in Kulturlandschaften und Siedlungsgebieten leisten. Neben der Inventarisierung der erhaltenen historischen Natursteinmauern gilt der Förderung der Wissens zu den historischen Mauerbaumethoden und fachgerechten Maßnahmen zur Sanierung, Erhaltung und Erneuerung besonderes Augenmerk. Dies wird zum einen in Form von professionell geleiteten Mauerbaukursen und konkreten Sanierungsprojekten, zum anderen durch Vernetzung, qualifizierende Weiterbildung erreicht.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2015-03-01 - 2016-03-01

Das Projekt „Mauerinventar Vorarlberg“, das mit dieser Periode bereits in sein siebtes Jahr geht, hat die Erhebung und Dokumentation und darauf aufbauend die Sicherung und Erhaltung von historischen Natursteinmauern in Vorarlberger zum Ziel. Im Jahr 2015 legt das Projekt seinen Schwerpunkt auf die Natursteinmauern und sie begleitende Bauwerke der Gemeinden Bürs und Nüziders. Damit wird eine wichtig Lücke in der Erfassung der reich mit diesen Zeugen historischer Bewirtschaftung ausgestattete Walgaugemeinden geschlossen. Diese oftmals für die Regionen sehr wichtigen historischen Bauten prägen auch heute noch die Kulturlandschaft. Ergänzend erfolgt die Erfassung einer Alpmauer der Gemeinde Lustenau auf Hohenemser Gemeindegebiet. Im Zuge der Erfassung dieses Objektes wird das gesamte Gemeindegebiet von Lustenau auf weitere Mauern geprüft. Mit der Bauwerkserfassung und Inventarisierung der Mauern geht eine entwicklungsgeschichtliche Analyse und intensive Quellenforschung zur zeitlichen Einordnung und Feststellung ihrer Bedeutung einher. Auf dieser Basis werden in der Folge konkrete Handlungsempfehlungen für die Objekte abgeleitet und ein erstes Objekt zur Sanierung noch im Rahmen des Projektes vorgeschlagen. Ein weiterer Projekt-Baustein im Mauerinventar 2015 ist der Fertigstellung einer Mauerfibel gewidmet. Sie soll ein praktischer und anschaulicher Leitfaden für die Verantwortlichen in den Gemeinden und der Landesverwaltung wie für Initiativen zum Umgang mit historischen Natursteinmauern sein. Kompakt werden alle wesentlichen Themen behandelt und Handreichungen geliefert. In einem reich bebilderten Kapitel werden die verschiedenen Mauerformen und ihre Bedeutung für die Vorarlberger Regionen veranschaulicht. Weiters werden die Grundlagen für die Bewertung, Entscheidungsfindung, Planung und Umsetzung von Sanierungsvorhaben entwickelt. Ein spezielles Kapitel widmet sich den bautechnischen Grundlagen und dem fachgerechten Unterhalt der Trockensteinmauern. Das Projekt soll einen Beitrag zu respektvollem, fachgerechtem und vorausschauendem Umgang mit kulturellem Erbe in Kulturlandschaften und Siedlungsgebieten leisten. Neben der Inventarisierung der erhaltenen historischen Natursteinmauern gilt der Förderung der Wissens zu den historischen Mauerbaumethoden und fachgerechten Maßnahmen zur Sanierung, Erhaltung und Erneuerung besonderes Augenmerk. Dies wird zum einen in Form von professionell geleiteten Mauerbaukursen und konkreten Sanierungsprojekten, zum anderen durch Vernetzung, qualifizierende Weiterbildung erreicht.

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