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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-04-25 - 2020-04-24

Muren stellen eine häufig auftretende Gefahr in vielen Ländern der Erde dar. Trotz grosser Fortschitte in Hydraulik, Physik granularer Medien, Erdwissenschaften und Bodenmechanik, ist ein holistisches Verständnis noch nicht verfügbar. Dieses Projekt will den "Stein von Rosette" darstellen, indem physikalische Experimente mit realistischen Materialen in unterschiedlichen Versuchsaufbauten durchgeführt werden. Die Resultate werden geteilt, aus verschieden Blickwinkel der Forschungsgebiete im Netzwerk interpretiert, und in open-access Repositorien zur Verfügung gestellt, um eine verbesserte Validierung und Kalibrierung verfügbarer Modelle zu ermöglichen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-01-01 - 2018-02-28

Im ländlichen Raum gibt es wenig adäquaten Wohnraum für eine nachhaltige Integration von Asylberechtigten, jedoch viele, zum Teil verfallene Gebäude, die eine gute Bausubstanz aufweisen aber nicht wirtschaftlich sanierbar sind. Die übergeordnete Projektidee sieht vor, Strukturen zu schaffen, in denen Asylberechtigte unter professioneller Anleitung für ihre Familien diese Gebäude sanieren. Ziel ist, diese damit einerseits in den Arbeitsmarkt einzubinden und andererseits eine Integration durch die Zusammenarbeit mit den lokalen Betrieben zu ermöglichen. Für die Gemeinden entsteht ein Mehrwert durch den Erhalt der baukulturellen Werte und die aktive Integration. In einer Machbarkeitsstudie werden arbeitsmarktrelevante und sozioökonomische Strukturen innerhalb raumplanerischer und bautechnischer Randbedingungen analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen für die weitere Umsetzung gegeben.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2014-12-01 - 2016-11-30

Gegenwärtig wird die Wiener U-Bahnlinie U1 über ihre südliche Endhaltestelle hinaus verlängert. Vom Reumannplatz aus verläuft die geplante Trasse zunächst unter der Favoritenstraße nach Süden in Richtung der geplanten Haltestellen Troststraße und Altes Landgut. Die Trasse verläuft dabei bis zu 25 m unter der Geländeoberkante und schneidet in ihrem Verlauf eine Abfolge geologischer Einheiten. Die Basis bilden Ablagerungen aus dem Neogen, im Hangenden finden sich Ablagerungen aus dem jüngsten Erdzeitalter, dem Quartär. Es handelt sich hierbei um Flussterrassen, die in der Vergangenheit im Wesentlichen von der Donau abgelagert wurden. Derzeit gibt es zwar eine relative Chronologie zur zeitlichen Abfolge der Bildung der verschiedenen Terrassen, die das Wiener Stadtbild prägen, eine numerische (absolute) zeitliche Einordnung liegt bisher jedoch nicht vor, da sich nicht zuletzt auch die Zugänglichkeit zu entsprechenden ungestörten Ablagerungen im Wiener Stadtgebiet als schwierig erweist. Im Rahmen der U-Bahnbaustelle der U1 bietet sich derzeit die einmalige Gelegenheit, ein Datierungs-Transekt durch eine komplexe quartäre Sedimentabfolge zu legen und somit neue Einblicke in die quartäre Landschaftsgeschichte des Wiener Stadtgebietes zu gewinnen. Ermöglicht wird dies mittels physikalischer Datierungsmethoden, mit deren Hilfe Ablagerungsalter von Sedimenten bestimmt werden können. In Rahmen des beantragten Projektes ist geplant zwei unabhängige Altersdatierungsmethoden einzusetzen: Optisch stimulierte Lumineszenz (OSL) Datierungen, sowie Burial Age Datierung mit Hilfe kosmogener Nuklide. Ziel des Projektes ist es, erstmals eine auf die Ergebnisse physikalischer Datierungsmethoden gestützte, numerische Chronologie für die älteren Donauterrassen im Stadtbereich Wiens zu etablieren. Hiermit soll auch der Frage nachgegangen werden ob und wenn ja wann es im Quartär zu tektonischen Verstellungen der Terrassenkörper gekommen ist.

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