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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-01 - 2020-08-31

Polymerwerkstoffe spielen eine zunehmend gr ¨oßere Rolle im Ingenieurbau. Im Vergleich zu den klassischen Anwendungen im Fahrzeug und Flugzeugbau unterscheiden sich die Infrastrukturanwendungen vor allem dadurch, dass die Polymere während der Herstellung nicht vollständig aushärten. Folglich finden Nachhärtungsreaktionen im Laufe der Lebensdauer des Materials statt, welche dessen mechanische Eigenschaften maßgebend veräandern, insbesondere das viskoelastische Verhalten. Aufgrund der fortschreitenden Materialalterung können etablierte Konzepte für beschleunigte Tests nicht angewendet werden. Die Zustandsvorhersage für eine Lebensdauer von mehr als 50 Jahren bleibt somit eine ungelöste Herausforderung. Im vorliegenden Projekt soll auf Basis einer interdisziplinären Vorgehensweise bestehend aus Experimenten und Simulationen, die auf mehreren Längenskalen und Zeitskalen statt finden, ein Modell für Strukturanwendungen entwickelt werden, welches echte Langzeitvorhersagen ausgehend von begrenzten experimentellen Kurzzeitmessungen erlaubt. Die Qualität des Models wird anhand von 3 Fallbeispielen, ein klassisches aus dem Flugzeugbau und zwei repräsentative für den Ingenieuerbau, demonstriert.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-11-01 - 2019-06-30

Ziel von MADISMA ist die Entwicklung eines Demonstrators zur Optimierung des Katastrophenmanagements, der auf den Erkenntnissen des Sondierungsprojektes INDYCO aufbaut. Naturgefahrenwissen, Daten aus heterogenen Quellen und operative Handlungsanweisungen für das Katastrophenmanagement in alpinen Einzugsgebiete sollen es ermöglichen, die Frühwarnung im Katastrophenfall und somit die Reaktionszeit zu verbessern. Ziel ist ein resultierendes Gesamtsystem, das Innovationssprünge in kleinen Einzugsgebieten schafft, indem es (1) Analysen von Ereignissen und ihrer zu erwartenden Auswirkungen erlaubt (Szenario-Manager), (2) die Darstellung des sich aus der Naturgefahr ergebenden Risikos für kritische Infrastruktur ermöglicht (Risiko-Manager), darauf aufbauend (3) die Simulation von komplexen Ereignissen ermöglicht (Simulations-Manager) und (4) Mehrwert durch die Anbindung an Katastrophenmanagement-Systeme schafft (Schnittstellen- Werkzeug Katastrophenmanagement).
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-05-01 - 2022-04-30

Bei HERCULES arbeitet ein multidisziplinäres Team, um unser Wissen über Geogefahren und deren Auswirkung aus Infrastruktur zu erweitern. Das Ziel ist, die Infrastruktur belastbar zu gestalten. Dabei wird insbesondere die Klimaveränderungen betrachtet. Dabei wird Grundlagenforschung hinsichtlich Prognose und Risikenbewertung für Geogefahren durchgeführt. Die Vorgangsweise enthält einige innovative Elemente, z.B. die Beziehung zwischen mikroskopischen Eigenschaften der Böden und makroskopischen Verhalten unter Verwendung der numerischen Methoden.

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