Sprengkurs


872.111 Vorlesung und 872.112 Übung SPRENGTECHNIK

Leitung: Dipl.Ing. Dr. Peter PETRI

Kontakt-email: iag(at)boku.ac.at

Die Lehrveranstaltungen zur Sprengtechnik (VO und UE) und die anschließenden Prüfungen (schriftlich und mündlich) finden jedes Jahr im Oktober und November statt. Die Anmeldung im Sekretariat des Institutes für Angewandte Geologie erfolgt jedes Jahr etwa Ende Mai (Datum wird zu Jahresbeginn bekanntgegeben). 

 

Bedingungen für die Anmeldung zum Sprengkurs: 

  • Vollendung des 21. Lebensjahres zum Stichtag 1.10., d.h. man muss 21 sein.
  • Positive Absolvierung der 3-stündigen Geologie-Vorlesung (872.100 bzw. 872.139). Die Prüfung muss bis zum Anmeldetag positiv absolviert sein!

 

Termine 2017:

1.) Anmeldung ab Donnerstag, 11. Mai 2017 persönlich (selber oder Vertretung (mehr als 2 Personen dürfen nicht von einer Person angemeldet werden)) im Sekretariat des Institutes für Angewandte Geologie, Peter Jordan-Str. 82, 1. Stock. Öffnungszeiten MO-FR 9-12h.

Anmeldeformular ausfüllen (bzw. Download abgeben!); Barzahlung des Kostenersatzes von EUR 100,-.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nur die Anmeldung AM INSTITUT GILT, nicht jedoch eine alleinige Anmeldung im BOKUonline!

 

2.) Bis zum Stichtag 22.09. müssen die 2 Bescheinigungen (Verlässlichkeitsbescheinigung, ärztliches Attest) im Sekretariat des Institutes für Angewandte Geologie vorgelegt worden sein (neue Regelung: die Bescheinigungen werden nicht mehr abgegeben, sondern nur im Original vorgelegt.).

Gleichzeitig Abholung der Lehrveranstaltungs-Unterlagen (Buch und Kopien), keine weiteren Kosten.

Zu Beginn des Wintersemesters bitte zu beiden LVs im BOKUonline für die Zeugnisausstellung anmelden. Nicht-BOKU-Studierende müssen an der BOKU mitbelegen.

 

Downloads:

Anmeldeformular  (bitte nur die grün umrandeten Felder ausfüllen)

Vorlage Bescheinigungen

 

Gemäß § 63 Abs. 3 des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG), BGBl. Nr. 450/1994, idgF werden nur solche Personen zum Sprengkurs zugelassen, die über ihre Verlässlichkeit eine Bescheinigung der Bundespolizeidirektion (oder außerhalb des örtlichen Wirkungsbereiches der Bundespolizeidirektion eine Bescheinigung der Bezirksverwaltungsbehörde) beibringen. Zur Beurteilung der Verläßlichkeit wird sinngemäß § 8 des Waffengesetzes 1996, BGBl. I Nr. 12/1997, herangezogen. Der Antrag auf Ausstellung der Verläßlichkeitsbescheinigung wird am einfachsten mittels dem bei der Anmeldung ausgegebenen Formular bei der für den (Haupt-) Wohnsitz zuständigen Bundespolizeidirektion / Bezirkshauptmannschaft / Magistrat beantragt. Da es bei den o.a. Behörden Auffassungsunterschiede hinsichtlich der Beurteilung der Verlässlichkeit geben kann, wird folgendes klargelegt: Das Bundesministerium für Inneres hat am 3.3.1998 per Erlass, Zl. 12.002/128-II/13/98, die Sicherheitsdirektion und Bundespolizeidirektionen angewiesen, bei allen Personen, die eine Bescheinigung über ihre Verlässlichkeit gemäß § 63 Abs. 3 ASchG beantragt haben, kein psychologisches Gutachten ("Psychotest") zu verlangen.

 

Die Verlässlichkeitsbescheinigung nicht sofort, sondern frühestens ca. 1 Monat (d.h. im September) vor Beginn des Sprengkurses einholen! Die Frage, bei welcher Behörde diese Bescheinigung zu beantragen ist, können wir leider nicht generell beantworten. Nachfolgend einige Antworten:  

 
Beantragen der Verlässlichkeitsbescheinigung in Wien (nur wenn Hauptwohnsitz Wien ist):
Tipps von ehemaligen Sprengkurs-Teilnehmern:

"Zuständig für Wien ist das Administrationsbüro im Polizeipräsidium, 1010 Wien, Schottenring 7-9 (Öffnungszeiten: Mo - Fr, 08:00 - 12:00 Uhr). Mitzubringen sind: amtlicher Lichtbildausweis, Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis und alle Meldezettel der letzten 5 Jahre von Haupt- und Nebenwohnsitzen, eventuell Nachweis des akademischen Grades. Die Bearbeitung dauert etwa 1 Woche, bei Abholung sind 13,- € zu zahlen. Diese Verlässlichkeitsbescheinigung ist NICHT mit einem Strafregisterauszug bzw. Leumundszeugnis (die man beim Bezirkspolizeikommissariat um´s doppelte Geld anfordern kann) gleich zusetzen."

[Es werden im Sekretariat aber oft Strafregisterauszüge abgegeben, die wir natürlich auch annehmen, da sie ja den selben  Zweck erfüllen.]  

Wenn man beim Beantragen einer Strafregisterbescheinigung dazusagt "Dient zur Vorlage an der Universität für Bodenkultur", dann beträgt die Ausstellungsgebühr weniger!!   

Studenten aus den Bundesländern sollen zunächst das Gemeindeamt des Wohnortes aufzusuchen. Manche, jedoch nicht alle Gemeinden bzw. Bürgermeister sind befugt, Verlässlichkeitsbescheinigungen auszustellen. Ansonsten ist die nächste Anlaufstelle die zuständige Bezirkshauptmannschaft. In Graz und Klagenfurt, wahrscheinlich auch in den anderen Landeshauptstädten, ist das örtliche Amt für Waffen- und Sprengmittelangelegenheiten der Bundespolizeidirektion zuständig.

Südtiroler wenden sich bitte an die Staatsanwaltschaft beim Landesgericht Bozen und beantragen einen allgemeinen Auszug aus dem Strafregister.

Das ärztliche Attest (Untersuchung auf gesundheitliche Eignung bezüglich der Durchführung von Sprengarbeiten) NICHT beim Amtsarzt, sondern bei Ihrem Hausarzt machen lassen!

 

872.111 Sprengtechnik VO Vorlesung im Oktober 2016:

04.10.2016 von 09:00 - 12:30 Uhr

06.10.2016 von 09:00 - 12:30 Uhr

07.10.2016 von 09:00 - 12:30 Uhr

10.10.2016 von 09:00 - 12:30 Uhr

11.10.2016 von 09:00 - 12:30 Uhr

13.10.2016 von 09:00 - 12:30 Uhr

14.10.2016 von 09:00 - 12:30 Uhr

22.10.2015 von 10:30 - 16:30 Uhr

Details im BOKUonline und auf dem 2. Infoblatt.

872.112 Sprengtechnik UE Übungen 2016:

Pro Tag können 25 (max. 30) Personen teilnehmen, Anreise Selbstorganisation! Man muss nur an 1 Tag teilnehmen!

Folgende Termine stehen zur Wahl, Anmeldung in der Vorlesung:

Termine: 18.10., 19.10., 20.10.2016

 jeweils 1 ganzer Tag ab 8.00h!

 
Ort: Steinbruch Hengl in Limberg bei Maissau, NÖ   

Fahrtroute:

A 22 Donauuferautobahn bis Stockerau Nord, auf der Bundesstraße B 4 Richtung Horn bis Maissau (Umfahrungsstraße), nach Limberg abbiegen, Treffpunkt beim Steinbruch in Limberg bei der Kantine vor dem Schranken zum Steinbruch, Zeit: 8.00 Uhr (Ort wird in der Vorlesung genauer erläutert). 

 

Beigestellt werden: Schutzhelm, Gehörschutz, Schutzbrille, Schutzhandschuhe.

Von jedem Teilnehmer mitzubringen: Wetterschutzkleidung, festes Schuhwerk (Bergschuhe), amtlicher Lichtbildausweis (nicht Studentenausweis).

 

Prüfungen müssen schriftlich und mündlich abgelegt werden.

Die schriftliche Prüfung

findet generell für alle am Freitag, 24.10.2016 um 09.00 Uhr statt. Die Prüfung dauert etwa 2,5 bis 3 Stunden.

Anmeldung über Boku-Online möglich!

 

Die mündlichen Prüfungen werden an folgenden Tagen, für jeweils ca. 16 Pers. (4 Pers. pro halber Stunde) abgehalten: voraussichtlich in KW 45 - 47 , jeweils ab 09h. 

Ort: Institut für Angewandte Geologie, 3. Stock, Bibliothek.

Anmeldungen für die mündlichen Prüfungen im Sekretariat Angewandte Geologie (zu den Öffnungszeiten MO-FR 9-12h oder per Mail: iag@boku.ac.at), bitte ein Passfoto für das Zeugnis in Ausweisformat abgeben (Name hinten draufschreiben)! 

Nochmals: Nicht-BOKU-Studierende müssen bei uns mitbelegen, sonst gibt´s kein Zeugnis!

Zeugnisse über die schriftliche und mündliche Prüfung sind ab etwa Mitte November in der Studienabteilung der Boku abzuholen (Hauptgebäude der Boku, Gregor Mendel-Str. 33, 1. Stock).

Ein Zeugnis in Ausweisformat (KEIN amtlicher Ausweis!!) mit Passfoto ist im Sekretariat Angewandte Geologie persönlich (wegen Unterschriftsleistung) ab etwa MITTE November abzuholen, keine zusätzlichen Kosten.

Auch für Personen, die in früheren Jahren den Sprengkurs erfolgreich absolviert haben, können wir ein Zeugnis im handlichen Ausweisformat ausstellen. Bitte kommen Sie mit einem Passfoto, "Urkunde" und den beiden Zeugnissen des Inst.f. Verkehrswesen zu uns. Abholung erfolgt nach Vereinbarung, da Kontrolle und Unterschrift von Dr. Petri notwendig sind, Kosten € 5,-.

Historisch Interessierte können im Sekretariat die Kopie eines Artikels über die GESCHICHTE DER SPRENGARBEIT IM BERGBAU (Franz Kirnbauer, Leobener Grüne Hefte, Heft 172, Montan Verlag Wien, 1977) abholen.