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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-11-01 - 2019-06-30

Ziel von MADISMA ist die Entwicklung eines Demonstrators zur Optimierung des Katastrophenmanagements, der auf den Erkenntnissen des Sondierungsprojektes INDYCO aufbaut. Naturgefahrenwissen, Daten aus heterogenen Quellen und operative Handlungsanweisungen für das Katastrophenmanagement in alpinen Einzugsgebiete sollen es ermöglichen, die Frühwarnung im Katastrophenfall und somit die Reaktionszeit zu verbessern. Ziel ist ein resultierendes Gesamtsystem, das Innovationssprünge in kleinen Einzugsgebieten schafft, indem es (1) Analysen von Ereignissen und ihrer zu erwartenden Auswirkungen erlaubt (Szenario-Manager), (2) die Darstellung des sich aus der Naturgefahr ergebenden Risikos für kritische Infrastruktur ermöglicht (Risiko-Manager), darauf aufbauend (3) die Simulation von komplexen Ereignissen ermöglicht (Simulations-Manager) und (4) Mehrwert durch die Anbindung an Katastrophenmanagement-Systeme schafft (Schnittstellen- Werkzeug Katastrophenmanagement).
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-04-25 - 2020-04-24

Muren stellen eine häufig auftretende Gefahr in vielen Ländern der Erde dar. Trotz grosser Fortschitte in Hydraulik, Physik granularer Medien, Erdwissenschaften und Bodenmechanik, ist ein holistisches Verständnis noch nicht verfügbar. Dieses Projekt will den "Stein von Rosette" darstellen, indem physikalische Experimente mit realistischen Materialen in unterschiedlichen Versuchsaufbauten durchgeführt werden. Die Resultate werden geteilt, aus verschieden Blickwinkel der Forschungsgebiete im Netzwerk interpretiert, und in open-access Repositorien zur Verfügung gestellt, um eine verbesserte Validierung und Kalibrierung verfügbarer Modelle zu ermöglichen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-05-08 - 2017-12-07

Basierend auf den Ergebnissen des Reports 180 (Ereignisdokumentation und –analyse der Hochwasserereignisse vom 01.06.2016 im Landkreis Rottal-Inn) wird ein Maßnahmenkonzept für den Hochwasserschutz der Gemeinde Simbach am Inn entwickelt. Das Maßnahmenkonzept basiert auf dem HQ100 sowie Rückstauszenarien durch den Inn und besteht aus • Geschiebe- und Schwemmholzpotential (Workpackage 1) • Linienführung (Workpackage 2) • Mindestabflussquerschnitten (Workpackage 2) • Freibord (Workpackage 2) • Einschätzung potentieller Hochwasserrückhalteräumen (Workpackage 3) • Geschiebe- und Schwemmholzrückhaltemaßnahmen (Workpackage 2) • Bewertung der Vorschläge der Landschaftsplanung (Workpackage 3) • Bewertung des Überlastfalls (Workpackage 2) • Ergänzende Maßnahmen wie Objektschutz und Warnsystemen (Workpackage 3) Das Maßnahmenkonzept beruht auf einer tiefergreifenden Analyse des Geschiebe- und Schwemmholzpotential des Einzugsgebiets anhand der Loseblattsammlung des LfU (Landesamt für Umwelt) Bayern sowie davon unabhängigen Methoden, die es ermöglichen die Validität der Loseblattsammlung für das Einzugsgebiet Simbach zu überprüfen. Die Ergebnisse der Geschiebe- und Schwemmholzpotentialbestimmung werden, neben den bestehenden Maßnahmen, dem Grunderwerb als auch den Vorschlägen der Landschaftsplanung, als Randbedingungen für die Ermittlung der Linienführung, Abflussquerschnitte und des Freibord herangezogen. Das Maßnahmenkonzept wird schlussendlich hinsichtlich seiner Wirkung durch ein 2D Simulation (Hydro-As) analysiert und durch Rückstauszenarien des Inn ergänzt.

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