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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-08-01 - 2018-12-31

Machbarkeitsstudie zur Verringerung des Wildholzeintrages aus dem Ferchenbach mit forstlichen und technischen Maßnahmen. Ausgangssituation: Beim Ereignis vom 12. Juni 2018 wurden mehrere 100 fm Wildholz im Einzugsgebiet des Ferchenbaches mobilisiert und in die Partnach transportiert, wobei es zu Schäden und Verklausungen in der touristisch genutzten Klammstrecke kam. Wissenschaftliche Fragestellung: Das Institut für Alpine Naturgefahren ist im Rahmen des ÖWAV-Arbeitsausschusses „Ingenieurbiologische Maßnahmen in der Wasserwirtschaft“ aktiv an der Erstellung des ÖWAV Arbeitsbehelfes „Wildholzmanagement als ingenieurbiologische Herausforderung“ beteiligt. Die Arbeit des Ausschusses soll nun an Hand des Beispiels „Ferchenbach“ nachgeprüft und verifiziert werden. Im speziellen wird die Frage - Mit welchen forstlichen und technischen Maßnahmen kann der Wildholzeintrag am Beispiel des Ferchenbaches reduziert werden? – betrachtet. Ziel: Ausarbeitung von Varianten (ingenieurbiologisch/forstlich/technisch) zur Reduktion des Wildholzeintrages in die Partnach an der Gerinnestrecke von der Mündung des Ferchenbaches in die Partnach bis zur Mündung des Drüsselgrabens in den Ferchenbach.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-06-01 - 2020-05-31

Natural hazard events cause huge economic damage and social disruption in our society. Their impacts on natural and human systems are manifest world-wide (Field et al. 2014) and will likely increase (see the IPCC AR5 report). Impacts not just result from the frequency and magnitude of natural hazard events and increasing exposure of buildings or infrastructure, but also from the vulnerability and resilience of residents and businesses (Parry et al. 2007, Fuchs et al. 2017). However, the indicators and methods used in natural hazard management commonly overlook who actually lives and conducts commerce in the areas at risk. In contrast, international strategies concerned with adaptation to climate-induced hazards call for the integration of social equality issues into risk management practice (UN Sustainable Development Goals, Sendai Framework for Disaster Risk Reduction, European Floods Directive). Hazard-related risks, resources and capacities arising from individual livelihoods are not equally distributed among all members of society, but follow the borders of social stratification (Cutter et al. 2003, Tierney 2014, Parsons et al. 2016). However, while the basic notion of giving special consideration to those who are most vulnerable seems equivocally accepted across all Austrian governance levels (Balas et al. 2011, Thaler & Hartmann 2016), its implementation in policy practice suffers from a lack of dedicated policies and from a vague understanding which individual characteristics are constitutive for vulnerability. JustFair strives to close this gap.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-11-01 - 2019-06-30

Ziel von MADISMA ist die Entwicklung eines Demonstrators zur Optimierung des Katastrophenmanagements, der auf den Erkenntnissen des Sondierungsprojektes INDYCO aufbaut. Naturgefahrenwissen, Daten aus heterogenen Quellen und operative Handlungsanweisungen für das Katastrophenmanagement in alpinen Einzugsgebiete sollen es ermöglichen, die Frühwarnung im Katastrophenfall und somit die Reaktionszeit zu verbessern. Ziel ist ein resultierendes Gesamtsystem, das Innovationssprünge in kleinen Einzugsgebieten schafft, indem es (1) Analysen von Ereignissen und ihrer zu erwartenden Auswirkungen erlaubt (Szenario-Manager), (2) die Darstellung des sich aus der Naturgefahr ergebenden Risikos für kritische Infrastruktur ermöglicht (Risiko-Manager), darauf aufbauend (3) die Simulation von komplexen Ereignissen ermöglicht (Simulations-Manager) und (4) Mehrwert durch die Anbindung an Katastrophenmanagement-Systeme schafft (Schnittstellen- Werkzeug Katastrophenmanagement).

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