Warum MRE?


Warum MRE?

Weltweit erhöhte sich in den letzten Jahrzehnten die Intensität der Landnutzung in den Gebirgsregionen. Trotz unwirtlicher Lebensbedingungen, die eine geringe Bevölkerungsdichte in früheren Zeiten bewirkte, halten sich jetzt Millionen von Touristen in den landschaftlich reizvollen Gebieten auf und vergrößern sich die Siedlungsgebiete stetig. Mit dieser Steigerung der Landnutzung stiegen aber auch die Schäden und die Verwundbarkeit der Gesellschaft ganz allgemein an. Der Schutz vor Naturgefahren in Bergregionen ist daher zum politischen Thema geworden. Naturgefahren wie Hochwasser, Muren, Lawinen, Steinschlag und Erosion werden nicht mehr einfach hingenommen. Ein Schutz durch technische, ingenieurbiologische oder raumplanerische Maßnahmen ist die Voraussetzung für eine nachhaltige Bewirtschaftung und touristische Nutzung dieser Gebiete. Der MRE Master ermöglicht dir daher in einem Bereich zu arbeiten, der nicht nur fachlich interessant ist, sondern auch für die Gesellschaft einen hohen Stellenwert besitzt.

Verbindung Natur - Technik

Mit Naturgefahren zu arbeiten ist eine interdisziplinäre Aufgabe, die Kenntnisse der verschiedenen Prozesse (Hochwasser, Muren, Lawinen, Steinschlag) voraussetzt. Darüber hinaus ist aber umfangreiches Wissen aus den Bereichen Technik, Ökologie, Raumplanung, Risikoanalyse und Risikomanagement notwendig. Wenn du dich für diese einzigartige Mischung aus Natur und Technik interessierst, dann bist du bei Mountain Risk Engineering genau richtig.

Theorie und Praxis

Unsere Kurse zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug aus. Die theoretische Ausbildung wird dabei ergänzt durch zahlreiche Exkursionen und praktische Übungen im Gelände. Bei erfolgreicher Beendigung des Studiums wirst du befähigt sein, selbständig Gefahrenbeurteilungen vorzunehmen und konkrete Schutzprojekte zu planen und auszuführen.

Jobaussichten

Durch die theoretischen und praktischen Schwerpunkte des Studiums erhalten unsere AbsolventInnen Kompetenz und Erfahrung, um im Berufsleben in leitenden Funktionen bestehen zu können.Die Vielseitigkeit der Ausbildung eröffnet viele Berufsfelder:

  • Im Dienstleistungsbereich, z.B. in Ingenieur- und Planungs­büros, im Management von z.B. Kraftwerksbetrieben, in Beratung, Planungs- und Projektsausführung
  • Im öffentlichen Sektor, z.B. in Ministerien, Landesregie­rungen, bei der Wildbach- und Lawinenverbauung, bei Infrastrukturträgern, sowie in der öffentlichen Verwaltung.
  • Als Selbstständige, z.B. als freiberufliche Consultants, als Sachverständige und Projektsausführende.
  • In Forschung & Entwicklung, z.B. an Universitäten oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen und in Entwicklungsabteilungen von Unternehmen im In- und im Ausland.Durch Mitarbeit bei Forschungsprojekten während des Studiums kann eine zusätzliche Vertiefung zu Spezialthemen erfolgen.