Rückschau auf die 2. Fachtagung "Stand der Technik im Naturgefahren- Ingenieurwesen"


Einzigartig im deutschsprachigen Alpenraum ist diese Tagungsreihe bei der sich Experten aus Wissenschaft und Praxis über die Standards und Herausforderungen zum Thema Schutz vor Naturgefahren austauschen.

Die Veranstaltung und die Diskussionen der rund 250 Teilnehmer haben gezeigt, dass sich das Naturgefahren-Ingenieurwesen nicht nur auf die Planung von Bauwerken und Zonenplänen beschränkt. Vielmehr ist die zielgruppenorientierte Kommunikation der Unsicherheiten, der Grenzen und der möglichen Auswirkungen im Überlast- bzw. Versagensfall von hoher Wichtigkeit. Die Expertensprache muss für Fachlaien so übersetzt werden, dass es möglich ist einen Risikodialog zu führen. Zusätzlich zur Kommunikation mit der betroffenen Bevölkerung hat auch der Austausch zwischen den Experten einen enorm hohen Stellenwert, da Erfahrungen mit Verfahren und deren Umsetzung die Basis für einen gemeinsamen Stand der Technik sind. Für ein gemeinsames Verständnis und die Erarbeitung neuer Lösungen ist die Standardisierung und Normung soweit als möglich anzustreben. Robuste Schutzbauwerke, ausgeklügelte Monitoringsysteme, Eigenvorsorge der Bevölkerung, gesunde Objektschutzwälder und eine risikoangepasste Raumplanung sind gegenwärtig und zukünftig von großer Bedeutung.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Institut für Alpine Naturgefahren, Department für Bautechnik und Naturgefahren, Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), dem Forsttechnischen Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung (Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus) und der internationalen Forschungsgesellschaft INTERPRAEVENT.

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27.03.2018