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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-10-01 - 2020-03-31

Der nahe dem Eden Tower 90 bereits im Bau befindliche Grand Tower wird als Versuchsstandort für Mockups von selektierten Vertikalbegrünungssystemen herangezogen. Unter definierten Bedingungen wird ein wissenschaftliches Monitoring umgesetzt. Forschungsfragen: F1: Welche Komponenten von vertikalen Begrünungssystemen erfüllen eine hohe vegetationstechnische Funktionalität? F2: Welche Pflanzenarten erfüllen im Hinblick auf Exposition und Höhenlage am besten die vegetationstechnischen und ästhetischen Anforderungen? F3: Wie hoch ist der Wasserbedarf im Hinblick auf Exposition und Höhenlage, um die vegetationstechnischen Mindestanforderungen (Deckungsgrad, Blattmasse, Wuchshöhen) zu erfüllen? F4: Wie sind die mikroklimatischen Wuchsbedingungen charakterisiert und welche Auswirkungen haben sie auf die Test-Setups? F5: Wie hoch ist der Pflege- und Wartungsaufwand an den Testsystemen? Wie hoch wird er für ein Gesamtgebäude eingeschätzt? F6: Welche ästhetischen Gestaltungsaspekte sind im jahreszeitlichen Verlauf zu berücksichtigen, um die vegetationstechnischen und ästhetischen Anforderungen zu erfüllen?
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-04-01 - 2021-03-31

Dieses Forschungsprojekt befasst sich mit der Umgestaltung von Städten zu nachhaltigen und resilienten Räumen. In einem Prozess sollen Fassadenbegrünungen als progressive Verknüpfung der Ernährungs-, Wasser- und Energieversorgung eingehend untersucht werden, mit dem Ziel, sie als wertvolles Element in Städten der Zukunft einzusetzen. Denn gerade dichte urban Räumen profitieren von Fassadenbegrüngen mit ihren vielfältigen Ökosystemdienstleistungen (z.B. Kühlung der Lufttemperatur, passiver Hochwasserschutz, Bioenergie, Nahrungsmittelproduktion, Biodiversität, Schallreduktion). Um das Potenzial von vertikalen Bauwerksbegrünungen herauszufinden, wird das Urban Vertical Green 2.0-Konsortium in drei Städten (Berlin, Wien und Ljubljana) gemeinsam mit dortigen Stakeholdern folgende Aspekte hinsichtlich Verwaltung und Management von städtischen Grünstrukturen im Rahmen dieses Projekts beleuchten: A | Integration von Fassadenbegrünung auf Bauobjekt- und Stadtquartiersebene mit dem Focus auf Habitat, Wasser, Hitze- und Energiemanagement; B | technologische Innovation und Entwicklung von Pflege- bzw. Wartungssytemen von vertikalen Grünwänden sowie Entwicklung einer technischen vertikalen Ernteeinheit; C | Optimierung und Anpassung von Design- und Verwaltungsprozessen; Mit einem transdisziplinären und mitgestaltenden Ansatz sollen konventionelle Begrünungen überdacht werden und mit innovativen Wissen aus den Bereichen Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Ökohydrology, Maschinenbau, Siedlungswasserbau sowie Wirtschaft optimiert werden, um zukünftig verstärkt Nature-based Solutions in urbane Räume zu bringen, einzusetzen und zu nutzen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-01-01 - 2022-12-31

Nach Hochwasserereignissen ist die Standsicherheit und Instandhaltung von Hochwasserschutzdämmen von Bedeutung. Neben dem Aufbau und der Geometrie wird die Dammstabilität maßgeblich durch die Beschaffenheit der Oberfläche beeinflusst. Dabei übernimmt vor allem die Vegetation eine Schutzfunktion. Als bester Schutz für den Dammkörper wird eine dauerhafte, dichte und geschlossene Grasnarbe gesehen. Gehölze auf Hochwasserschutzdämmen werden bisher abgelehnt, beziehungsweise nur unter besonderen Bedingungen geduldet. Viele Richtlinien verbieten den Einsatz von Gehölzen auf Dämmen. Diese Regelwerke basieren aber oft auf Erfahrungswerten, welche mit problematischen und unpassenden Gehölzstrukturen, wie großen Einzelbäumen und einzelnen Baum- und Strauchgruppen gemacht wurden, während es einen Mangel an wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema gibt. Deshalb wird im Rahmen eines vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft sowie vom Land Niederösterreich geförderten Projekts der Einfluss von niedrig bis mittel wüchsiger, flexibler Gehölzvegetation auf die Standsicherheit und Instandhaltung von Hochwasserschutzdämmen untersucht.

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