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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-10-01 - 2020-03-31

Der nahe dem Eden Tower 90 bereits im Bau befindliche Grand Tower wird als Versuchsstandort für Mockups von selektierten Vertikalbegrünungssystemen herangezogen. Unter definierten Bedingungen wird ein wissenschaftliches Monitoring umgesetzt. Forschungsfragen: F1: Welche Komponenten von vertikalen Begrünungssystemen erfüllen eine hohe vegetationstechnische Funktionalität? F2: Welche Pflanzenarten erfüllen im Hinblick auf Exposition und Höhenlage am besten die vegetationstechnischen und ästhetischen Anforderungen? F3: Wie hoch ist der Wasserbedarf im Hinblick auf Exposition und Höhenlage, um die vegetationstechnischen Mindestanforderungen (Deckungsgrad, Blattmasse, Wuchshöhen) zu erfüllen? F4: Wie sind die mikroklimatischen Wuchsbedingungen charakterisiert und welche Auswirkungen haben sie auf die Test-Setups? F5: Wie hoch ist der Pflege- und Wartungsaufwand an den Testsystemen? Wie hoch wird er für ein Gesamtgebäude eingeschätzt? F6: Welche ästhetischen Gestaltungsaspekte sind im jahreszeitlichen Verlauf zu berücksichtigen, um die vegetationstechnischen und ästhetischen Anforderungen zu erfüllen?
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-09-01 - 2019-08-31

Historische Verkehrswege Vorarlbergs – Vorprojekt und Pilotprojekt 24.223,96 Mit der Schaffung moderner Straßenverbindungen, die in Vorarlberg Ende des 19. Jahrhunderts begann, verloren viele alte Wegverbindungen ihre Bedeutung. Die alten Wege waren und sind jedoch Ausdruck jahr¬hundertealter sozio-ökonomischer Verbindungen zwischen Vorarlberger Gemeinden und Regionen. Warenhandel, Viehtrieb und (temporäre) Migrations¬bewegungen fanden auf ihnen statt. Sie bilden somit ei¬nen wesentlichen Teil der Vorarlberger Geschichte ab. Auf diese kulturgeschichtliche Bedeutung wurde an mehrfacher Stelle bereits hingewiesen (vgl. Tiefenthaler, 2004 und 2008). Rasch fortschreitende wirtschaftliche und demographische Entwicklungen führen zu großen und komplexen Ansprüchen an die Landschaft. Den verantwortlichen und planenden Behörden soll ein Instrument zur Abwägung und Entscheidungsfindung an die Hand gegeben werden. Als Pilotprojekt zielt das Forschungsvorhaben auf folgende Fragestellungen ab: - Entwicklung eines Methodiksets auf Basis der Klärung von Qualität und Verfügbarkeit vorhandener Daten, - Festlegen relevanter Kriterien und Generierung eines Bewertungstools, - Testung anhand eines ausgewählten Projektgebietes. Europaweit hat vor allem die Schweiz weitreichende Forschungen und interessante Instrumente zur Erhaltung und Wertschätzung von historischen Mauern und Wegen entwickelt (vgl. www.viastoria.ch/, Aerni et al, 2006 und Doswald, 2000). Nach ersten Vorrecherchen in den letzten beiden Jahren, wird nun mit dem Start des Pilotprojektes zu den historischer Verkehrswegen Vorarlbergs der langjährigen Forderung einer Erforschung dieser bedeutenden Kulturlandschaftselemente nachgegangen. Ziel dieses Vorhabens ist es den historischen Verkehrswegen einen fixen Platz unter Vorarlbergs Kulturgütern zu geben. Den bisherigen Beschreibungen von Beziehun¬gen, den alten Karten und Rekonstruktionen vor Ort nachzugehen und nach noch vorhandener Substanz zu suchen, erscheint höchst vielversprechend. Die Funde im Rahmen des Mauerinventars haben dies bereits gezeigt. Das Projekt soll die entwickelten Methodik- und Bewertungstools als Entscheidungsgrundlagen für fortführende Forschungen und weiteres Vorgehen der Planungsinstanzen zur Diskussion stellen. Die Ergebnisse werden durch Publikationen international vermittelt und eine Vernetzung auf wissenschaftlicher Ebene ermöglicht. Im Sinne von science goes public sollen WegenutzerInnen, AnrainerInnen und TouristInnen auf die Bedeutung der historischen Wege aufmerksam gemacht und für diese wertvollen Kulturgütern sensibilisiert werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-06-01 - 2019-08-31

Mauerinventar Frastanz und Satteins - Teil 1, 2018 Das Forschungsprojekt zielt daraf ab, das baukulturelle Erbe der die Dorf- und Kulturlandschaft wesentlich prägenden Mauersysteme der Gemeinden Satteins und Frastanz zu untersuchen. Darauf aufbauend werden Strategien und Maßnahmensets entwickelt, die bestmöglich zu ihrer Sicherung und Erhaltung beitragen. Die Forschungsfragen des Projektes-Teil 1 sind (Teil 2 ist den restlichen Gemeindegebieten gewidmet und im Anschluß vorgesehen): - Erfassung der Bauwerke der Ortskerne und Ableitung von Bauwerkstypen, - Analyse der angewandten Bautechniken und historischen Baumaterialien, - Generierung eines Bewertungskataloges für die spezifischen Bauwerkstypen der Gemeinden, im speziellen die der Ortskerne. Mit der Bauwerkserfassung und Inventarisierung der Mauern geht eine entwicklungsgeschichtliche Analyse und intensive Quellenforschung zur zeitlichen Einordnung einher. Ein weiterer Forschungsgegenstand ist die Entwicklung eines Kriterienkataloges zur Beurteilung ihrer Wertigkeit als baukulturelles Erbe sowie ihrer Bedeutung für die Ortsgeschichte und Kulturlandschaft. Auf dieser Basis werden in der Folge konkrete Handlungsempfehlungen für die Objekte abgeleitet. Im Jahr 2018 legt der erste Teil des Projektes seinen Schwerpunkt auf die Erforschung der historischen Natursteinmauern der Ortsgebiete der Gemeinden Satteins und Frastanz. Projektnutzen Das Projekt soll die Grundlagen zu respektvollem, fachgerechtem und vorausschauendem Umgang mit kulturellem Erbe in Kulturlandschaften und Siedlungsgebieten leisten. Neben der Inventarisierung der erhaltenen historischen Natursteinmauern gilt der Förderung des Wissens zu traditionellen Mauerbaumethoden und fachgerechter Sanierung, Erhaltung und Erneuerung besonderes Augenmerk. Dies mündet in Publikationen der Forschungsergebnisse und in internationale Vernetzung. Im Sinne von sience goes public werden nachfolgend vor Ort professionell geleitete Mauerbaukurse und konkrete Sanierungsprojekte initiiert, die den Fortbestand des Wissens sichern helfen und eine qualifizierende Weiterbildung ermöglichen.

Betreute Hochschulschriften